ZWS: Angesichts steigender Energiepreise stehen viele Hausbesitzer kurz- oder mittelfristig vor der Frage, ob sie weiterhin Geld zum Fenster hinauswerfen oder in eine neue Heizungsanlage investieren wollen. Nach Schätzungen des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) sind vom Gesamtbestand in Deutschland circa 16 Millionen Heizungsanlagen älter als zehn Jahre und damit nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik. Zwanzig Prozent dieser Heizkessel sind sogar mehr als doppelt so alt und damit oftmals völlig überholt, umweltschädlich und teuer. Etliche Häuslebauer und Hausbesitzer, die bislang noch mit Öl oder Gas heizen, machen sich im Hinblick auf die Anschaffung einer neuen Heizungsanlage über umweltfreundliche Alternativen Gedanken.
Das bestätigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa, der zufolge knapp drei Viertel der Haus- und Wohnungseigentümer den Umstieg auf Solarwärme, Holzpellets oder Wärmepumpen für rentabel halten. Dennoch schrecken viele vor dem Einstieg in die erneuerbaren Energien zurück, weil sie weitaus höhere Investitionskosten als für herkömmliche Heizmethoden befürchten. Den Beweis, dass man sich mittlerweile eine moderne und komplette Pelletheizung schon günstiger als eine herkömmliche Ölheizung installieren lassen kann, haben Hersteller längst erbracht.
Nach dem Einbau fängt das Sparen aber erst richtig an, denn Holzpellets werden derzeit rund 45 Prozent günstiger als Öl angeboten. Der Preis von Pellets wies in den vergangenen Jahren eine hohe Stabilität auf. Auch in den nächsten Jahren ist zu erwarten, dass Pellets gegenüber fossilen Brennstoffen deutlich günstiger angeboten werden können. Mit einem Holzvorkommen von rund 3,6 Milliarden Kubikmetern besitzt Deutschland die größten Vorräte in Europa. Die sich dadurch erschließenden Potenziale werden aber noch längst nicht ausgenutzt: Nur 60 bis 70 Prozent des jährlich nachhaltig nutzbaren Holzes werden dem Wald tatsächlich entnommen. Eine sichere Versorgung mit Pellets ist damit auch bei starkem Marktzuwachs garantiert.
